Vorzeitiger Samenerguss: 3 Mythen entlarvt…

Gerade im Bereich der Sexualität gibt es zahlreiche Mythen, die von vielen als wahr angenommen werden…

Auch in Bezug auf zu schnellen Samenerguss gibt es einige Mythen, die von vielen Männern als richtig eingestuft werden.

Sind Sie einer der vielen Männer, die häufig zu schnell Kommen, sollten Sie weiterlesen, denn im Folgenden klären wir die häufigsten Irrtümer auf…


Zunächst sollte es Ihnen NICHT darum gehen ein paar wertvolle Sekunden herauszuschinden! Mit dieser herangehensweise (z. B. mehrere Kondome tragen, kurz vor dem Sex masturbieren etc.) kommen Sie dauerhaft nicht zum Erfolg und reduzieren Ihr Lustempfinden beim Beischlaf um ein Vielfaches.

Lesen Sie, welche Trugschlüsse Sie ebenfalls vermeiden sollten…

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Mythos 1: Eine Beschneidung schafft das Problem des zu schnellen Kommens aus der Welt

Immer wieder taucht die Aussage auf, dass eine Beschneidung die Lösung für eine vorzeitige Ejakulation sei…

Grund für diese falsche Annahme ist die Theorie, dass durch die Beschneidung die Eichel freiliegt und so in der Hose einer permanenten Reibung ausgesetzt ist. Durch diese Reibung soll der Penis angeblich „abgehärtet“ werden, sprich die Reizschwelle wird erhöht.

Es ist richtig, dass manche Männer eine Besserung spüren, doch die meisten beschnittenen Männer haben genauso häufig mit dem Problem des vorzeitigen Kommens zu kämpfen wie unbeschnittene.

Aus diesem Grund: eine Beschneidung hilft definitiv nicht, um einen frühzeitigen Orgasmus zu verhindern.

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Mythos 2: Durch häufige Selbstbefriedigung kann ein vorzeitiger Samenerguss verhindert werden

Es ist richtig, dass Selbstbefriedigung, die kurz vor dem Sexualverkehr stattfindet eine vorzeitige Ejakulation verhindern kann…

Die Begründung liegt auf der Hand:

hatte man bereits einen Orgasmus, ist der erste Hauptreiz gelöst und es dauert länger, bis man ein zweites Mal kommt. Falsch ist allerdings, dass häufiges Masturbieren frühes Kommen verhindert. Das Gegenteil ist der Fall!

Denn masturbiert man sehr oft, wird dem Körper durch die schnelle Lustbefriedigung ein schneller Orgasmus sozusagen antrainiert. Hier spielt tatsächlich auch die Psyche eine entscheidende Rolle

Daher: häufige Selbstbefriedigung hilft nicht dabei, eine zu frühe Ejakulation zu verhindern – sie verschlimmert das Problem nur noch.

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Mythos 3: Medikamente und spezielle „Wundermittel“ helfen, eine frühzeitige Ejakulation zu verhindern

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe an “Wundermitteln”, die über das Internet angepriesen werden und teilweise tatsächlich dabei helfen, den Samenerguss hinauszuzögern…

Das Problem dabei ist jedoch, dass sowohl der Körper als auch die Psyche von diesen  Hilfsmitteln „abhängig“ wird  und sich an die geringe Stimulation gewöhnt. Lässt man die Wundermittel oder Medikamente dann weg, wird es sogar noch schneller zur Ejakulation kommen als vorher.

Zudem haben die meisten Medikamente bei Dauergebrauch teilweise schlimme Nebenwirkungen. Ganz zu schweigen von irgendwelchen chinesischen Wundermitteln, deren Zusammensetzung nicht zu 100% geklärt ist.

Das Fazit: Finger weg von Medikamenten und sogenannten Wundermitteln.  Diese sind keine Dauerlösung und können unzählige unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Mit wirksamen Trainingsübungen können Sie Ihre Ejakulation so steuern, dass Sie mehrmals kommen und den Samenerguss selbst beeinflussen.

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